Yogateachertraining 200 H – ein Rückblick

Hallo ihr Lieben,

wie einige von euch wissen, habe ich dieses Jahr meine Yogalehrerausbildung gemacht. Da ich die letzten Monate über nicht wirklich viel Zeit zum bloggen hatte und jetzt endlich dazu gekommen bin meinen Blog umzuziehen und mich gedanklich zu sortieren, möchte ich natürlich die Zeit nutzen und euch wenigstens rückblickend an meiner Ausbildung teilhaben lassen.

Findet den kompletten Post jetzt auf meinem neuen Blog auf www.kurmasana.de

Hier könnt ihr mir jetzt auch gerne wieder folgen – einfach jetzt unten auf „Follow“ klicken und eure E-Mail Adresse eingeben.

Zudem habe ich jetzt auch eine Facebook Seite und freue mich mit euch in Kontakt zu bleiben.

Stay in Contact.

Namasté
Eure Heidi

rückblick

Ich bin dann mal weg….ähm nein, natürlich nicht – nur woanders!

Hallo ihr Lieben,

was lange währt und so🙂

Wie ihr wisst, war ich ja bereits lange Zeit dran an meinem neuen Blog Auftritt zu arbeiten und JETZT ist es endlich so weit!

Er ist zwar immer noch nicht 100 % fertig, aber ich kann es jetzt nicht mehr abwarten🙂

Ihr findet mich daher ab sofort auf

www.kurmasana.de

Zudem habe ich nun auch eine Facebook-Seite und die findet ihr hier. Solltet ihr euch mit mir auf Facebook darüber hinaus befreunden wollen – dann gerne hier – ich freue mich.

Wenn ihr Fragen und Wünsche habt – könnt ihr mich jetzt unter

kurmasanayogablog@gmail.com

kontaktieren. Freue mich über Feedback, Vorschläge und über alles was ihr los werden möchtet🙂

Namasté
Eure Heidi

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Jedes Ende ist auch ein Neuanfang…aber erstmal zum Ende….

Hallo ihr Lieben,

yeah, ich komme mal wieder zum schreiben!

Deeeeenn, es ist unglaublich, aber mein diesjähriges YTT (Yogateachertraining) ist heute zu Ende gegangen. Ich weiß noch genau, wie ich vor ca. einem Jahr im wohlfühlbereich die Indoveranstaltung zur Yogalehrerausbildung besucht habe …..dann erstmal einige Wochen hin- und herüberlegt habe um mich letzten Endes (zum Glück) dafür zu entscheiden.

Und so begann ich am 28. März dieses Jahres (ausgerechnet an meinem 30. Geburtstag) meine Ausbildung zur Yogalehrerin.

Die Wochen vergingen wie im Flug. Was für eine Gefühlsachterbahn mit vielen Hochs aber auch einigen Tiefs….Ich habe gelacht, geschwitzt, Tränen der Freunde oder des Zweifels in den Augen gehabt, viel viel viel viel viel (!!) gelernt und zudem eine Menge Spaß auf der Matte sowie daneben gehabt.

Dieses Wochenende waren unsere Prüfungen. Es begann am Freitag….Da ich wusste, dass ich etwas nervös bin, bin ich extra gleich um 7 Uhr ins Sunrise Yoga zu Stefan gegangen.  So war ich schonmal da, aufgewärmt und etwas beruhigter. 08:45 Uhr ging es dann mit der theoretischen Prüfung los und wir hatten dafür 3 Stunden Zeit – die wir fast alle auch gebraucht haben!

Anschließend gab es eine kurze Mittagspause und dann haben wir unsere Reihenfolge zur praktischen Prüfung gelost. Witzigerweise habe ich mich sogar selbst gezogen *lach* und dann wusste ich, dass ich noch am Freitag „abliefern“ muss. Der andere Teil war erst am Samstag dran…..

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Und ich war echt nervös! Aber nach ein, zwei einleitenden Sätzen war meine Nervosität verflogen und ich genoss meine Rolle als Yogalehrerin. Schließlich bekam ich von unseren tollen Lehrern und nachher auch von einigen Yogis ein ganz tolles Feedback. Das macht natürlich Mut und vor allem Spaß auf mehr! Zudem diese schöne Rose….

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Gestern Abend haben wir dann sogar auf die abgelegten Prüfungen angestoßen – Namaprost🙂

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Ob ich die drei Prüfungsteile aber auch wirklich bestanden habe, erfahre ich allerdings erst in einigen Wochen…Also noch nicht zu sehr freuen…..Trotz allem fällt ein Stein der Anstrengung ab. Auch wenn man das alles ja für sich macht, will man es gut machen und auch sein bestes zeigen. Daher bin ich jetzt erleichtert, dass der erste Weg gegangen ist und ich bin selbst gespannt, welchen Weg ich weitergehen werde…der Grundstein ist immerhin gelegt!🙂

Weiter praktizieren werde ich auf jeden Fall. Wann und wo und ob ich unterrichten werde, werde ich im Laufe diesen Jahres entscheiden….Jetzt schreibe ich noch meine Master- Thesis fertig. Wenn die abgegeben ist, liegt der Fokus auf meinem Blog und auf Yoga – das steht schon mal fest!🙂 Aber bis dahin müssen alle Bälle beim jonglieren in der Luft gehalten werden….

Namasté
Eure Heidi

Selbstpraxis – und was machst du so?!

Guten Abend ihr Lieben,

zurück in Deutschland möchte ich euch heute noch einen kurzen Rückblick auf meinen gestrigen – letzten „Urlaubstag“ geben und ein paar Tipps zur Selbstpraxis mit euch teilen.

Gestartet habe ich gestern meinen Tag nämlich mit Pranayama am Strand. Wir sind ein bisschen früher aufgestanden und dann gleich runter zum Steg. Auch wenn die Sonne noch nicht da war – die Ruhe, das Meeresrauschen – einfach herrlich.

Wenn ihr morgens Pranayama praktizieren wollt, empfehle ich euch nachdem ihr euch (nüchtern und) aufrecht hingesetzt habt mit

Kapalabhati („Schädelleuchten) zu beginnen, da es reinigend wird, dann
Uddiyana Bandha Kriya,
Brahma Mudra,
Shitali oder Nadi Shodana,
Ujjai Atem und schließlich
Jinan Bandha

In der Regel praktiziere ich Pranayama immer abends, da ich morgens nicht in eine Routine reinfinde und eher abends meine Zeit ist. Aber das kommt ja wirklich auf euren Biorhythmus, euren Alltag etc. an. Letztendlich zählt ja nicht das wann, sondern, dass ihr euch überhaupt dafür Zeit nehmt….

Bei der abendlichen Praxis gibt es bisschen etwas zu beachten, aber dazu ein anderes mal ….

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Anschließend ging es kurz zum Frühstück um dann wieder fleißig an unseren Thesis´es weiterzuarbeiten….

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…nach einer Abkühlungsrunde im Meer ging es dann auch wieder weiter…aber schon toll, wenn man einfach mal so kurz ins Meer kann um sich abzukühlen….

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Danach habe ich mein Yogatuch ausgerollt…mit Blick aufs Meer einfach ein Traum! Da macht das praktizieren gleich nochmals mehr Spaß!

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Wie meine Selbstpraxis aussieht? Die ist aktuell am wachsen, da ich selbst auch am wachsen und mich finden bin. Meine Yogalehrerausbildung neigt sich zwar schon dem Ende zu, aber es ist bei mir noch vieles am Entstehen…

Hier ein paar Tipps, für deine Praxis daheim…und diese ohne yogaeasy, yogaglow und wie sie nicht alle heißen etc.

  • suche dir einen schönen Platz in deiner Wohnung, Balkon, im Freien, einfach wo du dich wohl fühlst
  • praktiziere auf einer Yogamatte oder einem Yogatuch
  • wenn du Musik magst, stell dir eine Playlist zum Beispiel auf Spotify zusammen
  • setze dich bequem hin, am besten auf einen Block oder eine Decke (die Praxis fängt bereits hier an, d.h. falte die Decke ordentlich und fange nicht an zu „hudeln“🙂
  • schließe deine Augen und schaue mal nach innen, nimm deinen Atem wahr, die Geräusche um dich herum, wie ist dein Energielevel aktuell?, wo tut dir ggf. etwas weh? Sei wertfrei und nehme lediglich wahr, was du fühlst und spührst
  • an der Stelle empfiehlt es sich mit Pranayama zu starten (siehe oben, für den Fall, dass du morgens praktizierst)
  • beginne dich langsam zu bewegen, leichte Rotationen zu machen, Katze/ Kuh als kleines „Aufwärmeprogramm“
  • aktuell praktiziere ich dann an dieser Stelle immer den Sonnengruß A und B – und danach ist man wirklich warm🙂
  • Anschließend nehme ich mir immer – vor der Praxis – mein Tages-To-Do vor…ein, zwei Âsanas, an denen ich arbeiten möchte, das können
    • Stehhaltungen
    • Vor- und Rückbeugen
    • Armbalancen sein und drum herum kommt dann mit der Zeit ein „Flow“, euer Körper zeigt euch schon, was er braucht….
  • gegen Ende dann Umkehrstellungen, wie z.B. den Pflug oder einen Kopfstand
  • dann noch liegende Âsanas, wobei ich persönlich hier Dehnungen sehr mag
  • Drehungen
  • um finally in Savasana zu liegen.

Ohne Savasana ist es für mich keine Yogapraxis. Also nimm dir auch daheim die Zeit. Als Tipp – stelle dir einen Wecker. Und für den Fall dass du – so wie ich – auch nur ein Smartphone hast – schalte es auf Flugmodus! Es empfiehlt sich ein Viertel der Praxiszeit in Savasana zu verbringen. D.h. wenn du 60 Minuten praktizierst, solltest du 15 Minuten in Savasana verbringen. Aber das nur als Anhaltspunkt, im Yogastudio liegt man ja i.d.R. auch nicht ganz so lange….

  • und als letzten Tipp – beende deine Praxis bewusst. Spring also nicht auf und lege los oder verfalle gar in Panik, weil du jetzt doch zu lange praktiziert hast und schnell ins Büro musst….Wenn du einen Anschlusstermin hast – dann teile dir deine Zeit von Anfang an bewusst ein und setze dir deine Schwerpunkte so, dass du nicht in Stress gerätst.

Und ohne Übung kommt man nicht voran…Also hieß es gestern wieder ab auf die Hände….und sich trauen!

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…ich „arbeite“ gerade an meiner seitlichen Krähe…..puh….

IMG_9535…und an der Krähe, Bakasana an sich…..Aber wie heißt es so schön…“KEIN FORTSCHRITT OHNE ANSTRENGUNG“🙂

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Namasté
Eure Heidi

Gedankenkarussel

Hallo ihr Lieben,

und da bin ich auch schon wieder🙂

Unser Kurztrip neigt sich leider auch schon wieder dem Ende zu. Aber ich bin mit meiner Master- Thesis ein Stück weiter, habe Sonne getankt, frische Meeresluft geatmet, Yoga gemacht und Pranyama praktiziert. Nette Menschen kennengelernt, neue Gerichte geschmeckt und bin mal wieder Gedankenkarussell gefahren ….

Vrksasana am Strand….

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Mittagessen im Romantic Corner – wie am Mittwoch. Wirklich toller Service!

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Verdauungsspaziergang am Meer…..

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Abends haben wir uns überreden lassen, ein FishSpa aufzusuchen. Oh Gott hatte ich Panik. Fische??? An meinen Füßen??? Puh, aber die Hornhaut schrie „Probiere es, probiere es“🙂 Also gut, über den Schatten springen und ab ins gefühlte „Haifischbecken“….Erstmal wurden aber unsere Füße gewaschen…Das war noch der angenehme Teil🙂

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Und ab jetzt hätte ich am liebsten laut losgeschrien….Es hat zwar nur ein bisschen gekitzelt und das auch nur die ersten paar Minuten, aber der GEDANKE daran, dass da Fische an mir rumknabbern – brrrr – furchtbar!

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Ich konnte nicht mal selber richtig hinschauen, sodass mein Freund Fotos machen musste – haha. Getraut habe ich mich erst im Nachhinein…..Wie lange so 15 Minuten sein können…

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Und selbst als ich die Füße aus dem Becken gezogen haben hatte ich mich gefragt, ob da nicht noch ein Fisch dran hängen könnte *lach* Also wie so oft, meine Gedanken spinnen wirklich kreative Szenarien durch und die Realität ist nicht mal halb so schlimm….

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Manchmal sollte man sich einfach auf Neues einlassen ohne groß darüber nachzudenken. Ohne sich viel zu viele – oft unnötige Gedanken – zu machen. Einfach wahrnehmen und mal dieses ratter ratter ratter da oben ausstellen….

Nach paar Minuten habe ich es geschafft. Puh, die Zeit war viel viel angenehmer, als die ersten paar angespannten Minuten. Also lasst los – eure Gedanken, eure Ängste und Sorgen und entspannt!

Namasté
Eure Heidi

Spontan? Kann man schon sagen….

Hallo ihr Lieben,

auweh, mein lieber Blog leidet gerade wirklich sehr. Fast jeden Tag habe ich tolle Ideen, die ich so gerne mit euch teilen würde und habe tausende von Einfällen. Leider ist es zur Zeit aber so, dass ich neben meiner tollen Yogalehrerausbildung auch noch meine Master-Thesis schreibe. Sodass ich gerade bei allem immer priorisieren muss….Familie, Freunde, Yoga, Uni….Aber das ist ja alles absehbar und DANN bin ich auch wieder voll und ganz bei euch und hole alles nach🙂

Aber aktuell habe ich mir die Zeit genommen – deeeeenn ich bin auf KRETA!🙂

Und das nämlich sehr spontan! Gestern gebucht und heute gelandet! Zwar leider nur für ein paar Tage, aber immerhin🙂

Mein Freund schreibt nämlich gerade auch seine Thesis und wir haben quasi „Urlaub“ zum schreiben. Da allerdings eine Baustelle die andere in unserer Nachbarschaft jagt und es ab 07:30 Uhr nicht mehr auszuhalten ist, haben wir uns gestern spontan dazu entschieden in den Urlaub zu fliegen.

Gebucht haben wir dann einen Flug und separat eine Unterkunft über Airbnb. Gelandet sind wir heute Vormittag in der herrlichen Unterkunft von Joanna.

Für die paar Tage reicht Handgepäck auch völlig aus….

Für die paar Tage reicht Handgepäck völlig....

Schnell ein Car2Go gebucht….
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Bevor es zum Terminal geht noch schnell einen „Tänzer“ um sich für den Flug etwas zu dehnen🙂 Online Check-In haben wir bereits gestern Abend gemacht….

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….über den Wolken….

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zum einen habe ich meine Flugzeit damit verbracht die neue Yoga aktuell durchzublättern…

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…und zum anderen habe ich ein weiteres Interview transkribiert….Chakka! Begleitet mit ein paar Veggie- Gummibärchen…yummi.

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Nachdem wir in Heraklion angekommen sind, wurden wir von Manos abgeholt. Nachdem uns dann Joannas Mama empfangen hat und uns die Wohnung gezeigt hat, sind wir erstmal etwas essen gegangen. Keine drei Schritte weiter ist die Taverne Romantic Corner wo wir lecker gegessen haben und mit einem Glas Weißwein auf den Urlaub angestoßen haben.

Anschließend waren wir ein bisschen (knapp 10 km) spazieren  :-)

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Ein Schnappschuss im Meer – der mich eine nasse „Hose“ gekostet hat🙂 hahahahaha

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Als wir wieder „daheim“ waren und auf unserer Terasse saßen, kam der Kellner vom Romantic Corner und hat uns einen Teller Melone gebracht…einfach so…Wow!! uuuuund vor allem LECKER!! Yummi yummi!🙂

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Und finally endet der schöne Tag mit einer Selbstpraxis auf meinem Yogatuch von yogabum, dass auf keiner Reise fehlen darf…

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Ich freue mich selbst wie ein Honigkuchenpferd mal wieder Zeit gefunden zu haben einen Post zu Ende zu schreiben. Was ein Kurzrurlaub so alles mit sich bringt🙂

In diesem Sinne auf bald und Namasté
Eure Heidi

an awasome day begins with an awesome morning – with Yoga!

Hallo ihr Lieben,

wie heißt es so schön…was lange währt….:-)

Tatsächlich ist es so, dass ich bereits seit langem vor habe morgens mal in eine Yogastunde zu gehen. Morgens daheim Yoga – ja klar! Aber morgens ins Studio? Das war bisher nur Wunschvorstellung. An der Umsetzung ist es bisher aber gescheitert.

Irgendwie war immer etwas…zu wenig Schlaf, zu kalt, zu spät, zu viele Termine im Büro, und so weiter und so weiter….Aber letztendlich muss man Dinge einfach mal umsetzen.

Und so war es heute endlich so weit!

Obwohl ich auch gestern Abend wieder spät ins Bett bin und somit wenig Schlaf hatte – heute gab es keine Ausrede!
Um 05:45 Uhr klingelte der Wecker…(normalerweise eine Stunde später!!), nochmal Schlummer….im Halbschlaf fingen die Gedanken an zu kreisen und der innere Schweinehund sagte gleich mal guten Morgen!

Nix da! Heute ziehe ich es durch! Um kurz vor 6 Uhr bin ich letztendlich aufgestanden, ab ins Bad, in die Yogaklamotten, Matte geschnappt und los! Sogar mein Freund hat mich ganz verdutzt angeschaut und war baff, als ich sagte, ich bin dann mal im Yoga, bis heute Abend! Chakka, 06:20 Uhr war ich da und um 06:30 Uhr sollte es losgehen.

Und wow – meine Erwartungen wurden übertroffen!
Es war eine wundervolle Stunde und ich konnte den Start in den Tag richtig genießen.

Dann ging es nochmals kurz nach Hause, „schnell“ fertig gemacht und ab ins Büro. Und um ganz ehrlich zu sein, soso viel später kam ich nicht an….
Im Büro gab es dann erstmal einen Kaffee und ein Müsli….und bis jetzt hat die innere Ruhe angehalten.

Das war bestimmt (hoffentlich) nicht meine letzte Sunrise-Yoga-Stunde! Denn mal ganz ehrlich – eine Yogastunde mit einem erfahrenen Lehrer ist nicht durch Selbstpraxis zu vergleichen, geschweigedenn zu ersetzen.

Zudem habe ich heute noch etwas anders gemacht…normalerweise mache ich erstmal den Flugmodus meines Handys aus, schaue auf Facebook, Instagram, WordPress, WhatsApp und und und was es so Neues gibt….Wie wird das Wetter etc. Heute habe ich den Flugmodus drin gelassen. Habe das Handy zwar mitgenommen, es aber im Auto liegen lassen, ohne es eines weiteren Blickes zu würdigen. Zudem habe ich die Musik im Auto ausgelassen. Einfach mal RUHE. Keine neuen Reize, keine Gedanken…eine Erfahrung Wert!

Amazing!
Namasté
Eure Heidi

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Vegane Kosmetik – im Shoppingfieber mit gutem Gewissen

Hallo ihr Lieben,

wie ihr wisst, bin ich ja bereits seit 17 Jahren Vegetarierin und versuche mich zudem oft vegan zu ernähren.
Aber der Gedanke dahinter breitet sich immer weiter aus. Von der Nahrung zuuuur….Kosmetik!

Denn wir Frauen, gehen ja in der Regel selten ungeschminkt aus dem Haus. Seit einigen Jahren habe ich allerdings nur noch Mascara und ein bisschen Augenbrauenpuder zur Korrektur drauf, dann mal ein bisschen Lippenstift oder farbigen Lipgloss…Aber die liebe Haut will ja auch gepflegt werden….Und was kann man da mit gutem Gewissen verwenden??

Ich wechsle immer mal wieder durch und habe nun wieder etwas neues entdeckt. Und da ich BEGEISTERT bin, wird gleich mal darüber gebloggt.

Letzte Woche waren wir in Österreich, in Achenkirch zum wandern. Da habe ich mir doch glatte eine 90-minütige Gesichtsbehandlung gegönnt, da ich gesehen hatte, dass das Hotel eine Gesichtsbehandlung mit organischen Produkten anbietet. Na dann🙂

So bin ich Mittwoch vor einer Woche nach dem Frühstück auf den Behandlungsstuhl…durchatmen und genießen. Mit ein paar Milien im Gesicht, einigen Mitessern und einer rötlich gereizten Haut habe ich mich hingelegt…und kam nach 90 Minuten zufrieden vom Behandlungsstuhl. Sowie einer Erfahrung reicher!

Und diese heißt

Charlotte Meentzen

Und so sah das Ergebnis aus….da ich sonst schon manchmal wie euch Streusekuchen aussah, war ich wirklich begeistert!

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Die Produkte hatten sich toll angefühlt und haben gut gerochen. Hatte mich dann allerdings doch nicht gleich für einen Kauf entschieden, da ich das ein- oder andere Produkt noch daheim habe und erstmal aufbrauchen möchte. Dennoch hat mir Sibylle, meine liebe Kosmetikerin eine Übersicht der verwendeten Produkte und ihre Empfehlung zusammengestellt ….und da shoppe ich doch jetzt mal los🙂

Empfehlung für eine Mischhaut für Frauen um die 30 :-) 

Reinigung: Kräutervital Reinigungsschaum für 11,90 Euro
Gesichtswasser: Kräutervital Adstringiert Silvia für 10,10 Euro (bestellt)
Tagespflege: Kräutervital Rosmarin Creme für 10,10 Euro (bestellt)
Nachtpflege: Aqua Minerals Feuchtigkeitsfluid für 24,00 Euro (bestellt)
Maske: Kräutervital Papaya-Reinigungsmaske für 11,60 Euro (bestellt)
Zusatzpflege: Aloe Vera Augenpflege für  9,60 Euro

D.h. ich bin jetzt 55,80 Euro ärmer, aber dafür kann ich meine Haut bedarfsgerecht und mit gutem Gewissen pflegen.

Namasté
Eure Heidi

Yama 5/5 – Aparigraha und die Frage „Brauche ich das wirklich???“

Hallo ihr Lieben,

finally folgt nun der fünfte und somit letzte Teil der Yama´s. Es fehlt noch „Aparigraha“ was für

 „Nicht-Zugreifen“

„Nicht-Horten“

„Anspruchslosigkeit“

„Unbestechlichkeit“

„innere Haltung“

„Nicht-Gierig-Sein“

„bewusste Reflexion“

steht.

IMG_8059Kennt ihr vielleicht folgende Situation: Ihr seid im Urlaub in einem All-Inclusive Hotel gelandet, habt abends einen Bärenhunger, geht ans Buffet uuund…..vor euch schaufelt sich jemand das Essen nur so auf den Teller. Löffel um Löffel. Berge an Essen. Für euch bleibt kaum noch etwas übrig…. Wenn ich so etwas erlebe bin ich immer wieder hin- und hergerissen zwischen schmunzeln und ärgern.  Wie gierig manche Menschen sein können und da frage ich mich, ob solche Menschen wirklich nicht mal hinter sich schauen und wahrnehmen, dass da vielleicht noch 10 andere Menschen Hunger haben könnten. Es würde doch auch reichen sich ein bisschen zu nehmen, das ausreichend sättigt. Somit auch den anderen ausreichend übrig zu lassen und wenn man dann noch Hunger hat eben nochmals aufzustehen und sich Nachschlag zu holen…denn zu der Gier hinzu, kommt leider häufig auch, dass das Auge solcher Menschen mehr mag als deren Magen. Und so passiert es nicht selten, dass der halbe Teller an Essen liegen bleibt. Schade, oder??? Und spätestens hier ärgere ich mich!

Also, was Aparigraha sagen will ist, dass man nur das nehmen soll, was angemessen ist und nicht einfach zuzugreifen, weil es eben gerade verfügbar ist. Erstaunlich ist dieses Phänomen besonders im Schwabenländle….Gibt es etwas umsonst, wird zugegriffen – oftmals ohne zu überlegen ob es benötigt wird oder nicht…

Fazit:

Stellt euch die Frage „Brauche ich das/ so viel wirklich?“ bevor ihr zugreift!

Hinterfragt euch grundsätzlich, was und wieviel ihr tatsächlich von etwas (Lebensmittel, Raum, Anerkennung oder Ruhm) braucht.

Natürlich ist dieser Bedarf sehr unterschiedlich, aber es geht um das bewusste reflektieren und ich bin mir sicher, dass jede/r hier seinen Bedarf an dem ein oder anderen in so mancher Situation zu hoch einschätzt…

Namasté

Eure Heidi

Yama Teil 4/ 5 – Brahmacharya „Die Elektrizität des Yogi“

Guten Abend ihr Lieben,

diejenigen die regelmäßig meinen Blog lesen, haben schon gemerkt, dass ich mich zur Zeit mit den Yama´s – den „Verhaltensregeln“ des Yoga beschäftige.

Es gibt fünf Yama´s und heute ist Teil vier dran – Brahmacharya. Damit ist folgendes gemeint….

  • „Bewegung auf das Wesentliche hin“ –> somit die Realisierung des Weges, der zu Gott führt (Studium der Veden), Nachdenken über Gott
  • absolute Kontrolle aller Sinne
  • Tor zu Nirvana, Vollkommenheit
  • im engeren Sinne auch die „sexuelle Enthaltsamkeit“

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Ich bin vor einigen Jahren aus der Kirche ausgetreten. Das bedeutet für mich nicht, dass ich nicht an Gott glaube. Für mich habe ich nur gemerkt, dass mein Glaube nicht an eine Kirchensteuer gekoppelt sein muss. Meiner Meinung nach ist es nicht richtig, das Geld u.a. für einen Hausmeister, die Orgel, die Jugendschar und Co. auszugeben….Es ist mir viel wichtiger dort zu helfen wo Hilfe gebraucht wird. Daher möchte ich das Geld viel lieber spenden – immer abhängig davon, wo ich die Hilfe am notwendigsten finde (wie z.B. zur Zeit in Nepal).

Allerdings denke ich dennoch oft über „Gott“, „die Kirche“, „den Glauben“, „verschiedene Glaubensrichtungen“ etc. nach und genieße es auch – wie kürzlich mit meiner Freundin Jenny – über diese Themen bei einem Glas Wein zu philosophieren.

Laut yoga-vidya ist Brahmacharya für den Yogi das, was Elektrizität für eine Glühbirne ist. Mit Brahmacharya ist schneller spiritueller Fortschritt möglich.

Um ehrlich zu sein, steige ich (zum aktuellen Zeitpunkt) jetzt aus….. Denn wenn ich ehrlich zu mir bin….Enthaltsam leben um einen schnellen spirituellen Fortschritt zu machen? Nein, das scheint mir nicht erstrebenswert!

Auf meine Ernährung achten? Ja! Aber doch nicht bewusst Lebensmittel weglassen, die meine Leidenschaft zügeln? Dies sind übrigens Fisch und Fleisch (esse ich beides eh nicht) sowie Knoblauch und Zwiebeln. (Immerhin verstehe ich jetzt, warum in manchen Yogarichtungen der Verzehr von Zwiebeln verboten ist (und ich dachte immer nur wegen dem „Geruch“)  :-) Und zudem noch Eier….

Also Veganer sind hier ja schon mal gut unterwegs ihre Leidenschaft einzudämmen🙂

Mein Fazit zu dem vierten Yama – es ist für mich weder erstrebenswert noch zeitgemäß. Aber wie so oft, muss das schließlich jeder für sich selbst entscheiden und wissen. Damit beschäftigen – ja! Danach leben – nein!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend.

Namasté
Eure Heidi